The Grindolls Musik von Musikern in denen der Fanboy ,bei allem Drang zur Originalität, sich weigert auszusterben. Knapp ein Jahr nach ihrem Debüt „Hate, love and greed“ (Mad Butcher / KOB Records) und einer 19-tägigen Europa Tour kommt mit „Kill your darlings“ (Mad Butcher / KOB Records) der 2005er Nachfolger der Ruhrpott Kickass Punkrocker auf den Markt. Haben sie bei ihrem Debüt noch erfolgreich „…in den letzten 25 Jahren Punkrock…“ (Joachim Hiller) gewildert, so geht der Nachfolger „Kill your darlings“ weitere 10 Jahre zurück. Es lassen sich neben Punk auch Einflüsse aus Glam, Rock bzw. Blues erkennen.Jedoch werden diese nicht einfach kopiert, sondern mit einem höllischen Tritt in die Moderne befördert. Ist der Opener „Weekend schizo“ noch eine Garage Rock Ode an Wochenend-Loser bzw. Freizeit-Punker, betrachtet man in „Waiting aside“ das in der Gesellschaft immer weiter schwindende politische und soziale Engagement, um schließlich bei „R.A.M.B.O.“ einen kritischen Blick auf die Rekrutierungs-Politik unter der Regierung Bush zu werfen. Unterstützung bei den Aufnahmen fanden die Grindolls bei Christian Kubzcak (Colt 45, Broilers, Porters), der die Orgel für "Weekend shizo", "Lady Copperhead" und "Bags are packed" einspielte, bzw. durch die Berliner Band Strom die den Chor bei „R.A.M.B.O.“ verstärkten. „Kill your darlings“ ein Album für Punker, die gern mal rocken bzw. für Rocker, die den Punk in sich entdeckt haben. Live ist der Grindoll eine Rampensau erster Güte. Favorisierte Pose: Ausfallschritt, Gitarre in die Höhe. Einzige Devise:Gerockt wird hier und jetzt! Atmen kann man später noch genug. Ergänzt wird das Live Bild um einen ungewöhnlichen Endorsement-Deal durch den Herrenschneider Chenaski. Das Rat Pack ist zurück oder Oceans Eleven als Punkrock Musical. The Grindolls fühlen sich ihrer Musik, ihrem Stil und ihrem Publikum verpflichtet. The Grindolls sind Mighty Andy (voc.), Captain Punkrock (drums/voc.), El Patrico (git./voc.), Phil DäVille (git./voc.) und Sir Uso Porn (bass/voc.).